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SEPA

Die Vision eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrs.

Das größte Projekt im Bankwesen ist nun Realität: der „Einheitliche Europäische Zahlungsverkehrsraum“ (englisch: „Single Euro Payments Area“, abgekürzt SEPA) lässt Europa auch im Zahlungsverkehr näher zusammenrücken!
Mit SEPA wurde ein europaweiter innovativer Zahlungsverkehrssektor geschaffen, der das Wirtschaftswachstum und die Stärke Europas fördert.


Die Schwerpunkte von SEPA lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • Entwicklung von operativen Standards:
    zur Erleichterung von grenzüberschreitenden und nationalen Zahlungen wurden gemeinsame Standards, Prozesse und Datenformate (XML) festgelegt.

  • Standardisierung des Rechtsbereiches:
    ein gemeinsamer Rechtsrahmen für Transaktionen in Europa wurde unter Anderem durch die Richtlinie für Zahlungsdienstleistungen (Richtlinie 2007/64/EG, englisch: Payment Service Directive, abgekürzt PSD) und deren Umsetzung in das nationale Zahlungsdienstegesetz (ZaDiG) geschaffen.

  • Schrittweise Ablösung der nationalen Verfahren:
    mittel- bis langfristig sollen die nationalen Zahlungsverkehrsverfahren auf SEPA-Zahlungsverkehrsprodukte migriert werden.

Konkret bedeutet das, dass Unternehmer und Konsumenten nun Transaktionen in EURO innerhalb der SEPA-Länder
- über ein einziges Konto
- unter Verwendung einheitlicher Zahlungsinstrumente
- so einfach und sicher
wie heute auf nationaler Ebene vornehmen können.

Somit verschwinden für Bankkunden mit der Verwirklichung des SEPA-Raums die Unterschiede zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen!


Die neuen SEPA-Produkte

entsprechen in ihrer Funktionsweise den bisher bekannten Verfahren Inlandsüberweisung und Einzug.

 
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