Austrian Payments Council
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APC - Austrian Payments Council
Das europäische Projekt, eine „Single Euro Payments Area“ (SEPA) zu errichten, stellt für alle Beteiligten, insbesondere die Finanzindustrie außerordentliche Herausforderungen für die nächsten Jahre dar.
Mit diesem Hintergrund richteten die österreichischen Kreditinstituten gemeinsam mit der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), der Wirtschaftskammer Österreichs (WKÖ), Sparte Bank und Versicherung und dem Verband der österreichischen Banken und Bankiers (VÖBB) im Rahmen der bestehenden Kooperationplattform der Banken, der STUZZA Ges.m.b.H, das Austrian Payments Council, kurz APC, ein.
Im APC werden Abstimmungen und Vereinbarungen bezüglich der Migration österreichischer Zahlungsverkehrsverfahren auf die paneuropäischen erfolgen. Da diese Prozesse unter konkurrierenden Marktteilnehmern ablaufen, ist zu erwarten, dass nicht immer gemeinsame Positionen gefunden werden können bzw. dürfen.
Das Projekt zur Schaffung von SEPA ist Teil der vom Europäischen Rat im Jahr 2000 beschlossenen Lissabon-Agenda, die u.a. eine Reorganisation der gesamteuropäischen Finanzwirtschaft zum Ziel hat. Dem zufolge kommen auf den Zahlungsverkehr innerhalb der EU tiefgreifende Änderungen zu. Davon sind alle Banken betroffen, die Zahlungsverkehrsdienste anbieten.
Das APC versteht sich als Koordinationsplattform für die technische Umsetzung der SEPA-Anforderungen der österreichischen Finanzinstitute und stellt damit das nationale Pendent zum European Payments Council (EPC), der Vereinigung von Banken und Verbänden auf europäischer Ebene dar.
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