APC  
 
 
APC – Austrian Payments Council

Die Schaffung und Weiterentwicklung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraumes (SEPA) stellt für alle Beteiligten außerordentliche Herausforderungen da, gilt es doch die verschiedensten nationalen Systeme der SEPA-Länder zu harmonisieren und einen reibungslosen Transaktionsaustausch über die nationalen Grenzen hinweg zu ermöglichen.

Zur Verwirklichung dieses ambitionierten europäischen Großprojektes entschlossen sich im Jahr 2005 die österreichischen Kreditinstitute gemeinsam mit der Österreichischen Nationalbank (OeNB), der Wirtschaftskammer Österreichs (WKO) und dem Verband der österreichischen Banken und Bankiers (VÖBB) das Austrian Payments Council (APC) zu gründen. Das Sekretariat des APC wird seit dessen Gründung von der STUZZA GmbH geleitet.

Als treibende Kraft bei der Realisierung von SEPA in Österreich ist das APC damit das nationale Pendent zum European Payments Council (EPC), der Vereinigung von Banken und Verbänden auf europäischer Ebene.


Die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche des APC sind vielfältig:

  • Das APC als Koordinationsplattform:
    Das APC ist die zentrale SEPA-Plattform für technische und organisatorische Angelegenheiten.

  • Umsetzung der SEPA-Produkte:
    Die verschiedenen SEPA-Schemes werden so in die österreichische Zahlungsverkehrslandschaft eingebettet, dass ein Optimum zwischen Aufwandsminimierung einerseits und positiver Wirkung andererseits erzielt wird. Die spätere Migration des Inlandszahlungsverkehrs in den gesamteuropäischen Zahlungsverkehr wird, soweit möglich, dabei bereits berücksichtigt.


  • Entwicklung von Migrationsstrategien:
    Im APC erfolgen Abstimmungen und Vereinbarungen bezüglich der Migration österreichischer Zahlungsverkehrsverfahren auf die neuen europaweiten SEPA-Verfahren.

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